Bundesliga‑Team unterliegt Bonn, Oberliga‑Mannschaft verliert trotz großen Einsatzes in Münster: Erneut musste das Judo‑Team Holten Oberhausen ein Doppelwochenende stemmen: Am Samstag stand der letzte Heimkampf der Saison in der 2. Bundesliga gegen die SSF Bonn an, am Sonntag reiste die zweite Mannschaft zum Oberliga‑Auswärtskampf nach Münster. In allen drei Begegnungen mussten sich die Holtener geschlagen geben.
Bundesliga‑Team unterliegt Bonn, Oberliga‑Mannschaft verliert trotz großen Einsatzes in Münster: Erneut musste das Judo‑Team Holten Oberhausen ein Doppelwochenende stemmen: Am Samstag stand der letzte Heimkampf der Saison in der 2. Bundesliga gegen die SSF Bonn an, am Sonntag reiste die zweite Mannschaft zum Oberliga‑Auswärtskampf nach Münster. In allen drei Begegnungen mussten sich die Holtener geschlagen geben.
Bundesliga-Samstag gegen Bonn endet 5:9
Gegen ein junges, hungriges und spritzig agierendes Team aus Bonn hatten die Holtener an diesem Samstag das Nachsehen. Die Partie endete 5:9 aus Holtener Sicht. Viele Holtener fanden kaum Zugriff auf den Griffkampf; die Bonner hatten auf nahezu jeden Ansatz eine Antwort. Erschwerend kam hinzu, dass Holten ohne regulären -73kg‑Kämpfer antreten musste.
Die Wongs punkten
In der Hinrunde füllte Trainer Ralf Najdowski die Lücke mit Jason Wong, der Ende Mai beim European Cup in Sarajevo -66kg den dritten Platz geholt hatte. Doch auch er musste sich Bonns Marc Ivtchenko geschlagen geben. In der Rückrunde übernahm Florian Hück, blieb aber ebenfalls ohne Chance gegen Ivtchenko. In seiner regulären Gewichtsklasse -66kg zeigte Jason Wong dann wieder seine Klasse: Er gewann die Rückrunde mit Ippon gegen Kieran Martins Trempeck. Zuvor hatte sein Bruder Janson Wong in der Hinrunde -60kg Trempeck bereits nach neun Sekunden mit Ippon besiegt.
In der Rückrunde kam ein weiterer Zähler durch Janson kampflos hinzu. Auch Robin Sagstetter-Ellerbrock (+100kg) und Dominik Hück (-60kg) steuerten in der Hinrunde noch je einen Punkt bei, Hück kampflos. Mit der Niederlage rutscht das JTH Oberhausen vor dem letzten Kampftag Anfang Juli gegen Mönchengladbach vom dritten auf den fünften Tabellenplatz.
Oberliga‑Sonntag in Münster: viele knappe Entscheidungen und ein Rekord‑Duell
Einen Tag später malochte sich die zweite Mannschaft des JTH durch zwei intensive Begegnungen gegen den TV Dellbrück und die TG Münster. Die Holtener gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf, kämpften mit hohem persönlichen Einsatz, doch belohnen konnten sie sich selten. Zahlreiche der insgesamt 20 Kämpfe gingen nach voller Kampfzeit mit kleinster Wertung verloren.
Cedric Siebert mit Rekord-Verlängerung, Fynn Pütz mit Chuzpe
Für den wohl längsten Kampf in der Verlängerung der Holtener Geschichte sorgte Cedric Siebert, der wie am Wochenende zuvor in beiden Ligen im Einsatz war. Über vier Minuten dauerte die Sudden‑Death‑Phase, ehe eine kleinste Wertung des Münsteraners den Ausschlag gab. Auch Judo‑Neuling Fynn Luca Pütz, ein Wiedereinsteiger aus der U18, begeisterte erneut mit Mut und Chuzpe. Er rang seinen erfahrenen Gegnern mehrfach Waza‑ari‑ und Yuko-Wertungen ab, auch wenn es noch nicht zu einem Sieg reichte.
Die Punkte für Holten gewannen Kostas Romas (zweimal Ippon), Niklas Gansser (zweimal Yuko) und Axel Limberg (dreimal Ippon). Die Begegnungen endeten 3:7 gegen Dellbrück und 4:6 gegen Münster.
Finale in beiden Ligen: Holten erneut vor Doppel‑Kampfwochenende
Am ersten Juli‑Wochenende steht für beide Mannschaften der jeweils letzte Liga‑Kampftag an – das dritte Wochenende in Folge mit doppelter Belastung. Die Erste reist nach Mönchengladbach (Kampfbeginn 16.00 Uhr, Jahnhalle). Die Zweite tritt in Brühl an (Kampfbeginn 11.00 Uhr, BTV‑Sportzentrum) und trifft dort auf den gastgebenden Tabellenführer und den Tabellenletzten aus Paderborn. Nach den beiden Niederlagen ist das JTH in der Oberliga vom fünften auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.











































